Fine Art Architekturfotograf: Richard Grando

Fotograf Richard Grando ist 1987 geboren und lebt im süddeutschen Passau. Schon als Kind faszinierte es ihn, die Welt in statischen Bildern festzuhalten und sie zugleich in all ihren Facetten in einem Augenblick darzustellen. Aus der Passion wuchs Profession und so arbeitet Grando seit 2012 im Bereich kommerzieller Fotografie.

Faszination Architektur in Bildern

Grando besitzt eine ganz besondere Verbindung zur Baukunst, die er versucht, in Bildern zu erfassen. Für ihn ist jedes Gebäude ein Unikat, dass eine eigene Seele in sich hält, die Generationen überdauert. Genau dieses Empfinden möchte er in seinen Fotos transportieren und so mit dem Betrachter teilen.

Die Baukunst stellt für Grando mehr dar, als einen funktionalen Lebens- und Arbeitsraum. Stattdessen kann sie Sinnbild für Anmut und Stabilität sein. Zugleich formt sie das Stadtbild, ist Schutzraum für Mensch und Tier. Sie fordert höchste Ingenieurleistungen heraus, um eine dekorative und nützliche Einheit zu schaffen. Unabhängig von dem Architekturstil geht es stets um das gekonnte Spiel zwischen der Harmonie der Proportionen mit den Formen. Der britische Architekt und Cartoonist Louis Hellman hat es auf den Punkt gebracht: „Architektur kombiniert Kunst und Wissenschaft, um die Welt nach den Bedürfnissen des Menschen zu ordnen.“

Gebäude erspüren, ihre Sinnhaftigkeit erkennen und ihren eigenen Charakter zu identifizieren ist das stete Streben von Grando. Die Baukunst hat ihn nicht mehr losgelassen. Er nimmt sie auf, begreift sie und präsentiert ihre Eigenheiten in faszinierenden Bildern. Sie erzählen von erstaunlichen baulichen Leistungen, inkludieren ein betörendes Spiel von Licht und Schatten. Mitreißend – beeindruckend – überraschend. Geschickt verschiebt Grando Perspektiven, um einen ungewohnten Blickwinkel auf Bauwerke zu ermöglichen.

Das Geheimnis liegt im Restlicht: Grandos Konzept von Fotografie

Grandos Bildstil ist dunkel und nüchtern, ohne düster zu sein. Ein Hauch Restlicht verleiht den Fotos das gewisse Extra, dank dem sich auf ihnen immer wieder neue Architektur-Aspekte entdecken lassen. Bei 90 % aller Bilder kommen Langzeitbelichtungen zum Einsatz, die für fesselnde Effekte sorgen. Um das Beste aus der Realität herauszuholen, setzt Richard Grando auf eine detaillierte Bildbearbeitung. Mithilfe von lokalen Helligkeitsanpassungen wird das Foto in der digitalen Dunkelkammer weiterentwickelt. Um der Dunkelheit der Bilder eine besinnliche Ruhe zu verleihen, sind die meisten von ihnen quadratisch. Die ausdrucksstarken Fotos des jungen Fotografen lassen sich über Gallerien oder direkt bei Grando beziehen. In gewerblichen Räumen und Privathaushalten weltweit bereichern sie die Wände.

Die Vision

Grando sucht mit der Fine-Art-Fotografie nach Stille und Ästhetik im Chaos. Diese Emotionen sollen über die Bilder wahrgenommen und so fühlbar gemacht werden. Bei seinem Schaffungsprozess vertraut Grando seiner inneren Stimme
„THE BLACK SYMPHONY“. Sie leitet ihn zu dunklen Architekturaufnahmen von Bauwerken, die wie Könige durch die Dunkelheit brechen und dem Moment Licht schenken. Die Serie verkörpert Stille, Dunkelheit und Ästhetik und zeigt Architektur wie Grando sie sieht. Dieses Projekt ist eine bildhafte Sprache, die der Wahrnehmung Ausdruck verleiht. Bereits seit über einem Jahr widmet sich der Fotograf dieser Vision und plant sie durch eine Erschließung neuer Städte weiter auszubauen.

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